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LEKTION 3

Aufgabe 1. Informieren Sie sich!

Orientierendes Lesen bedeutet die Erstorientierung über ein Buch bzw. über jeden beliebigen Text, die mit Hilfe von Titeln, Untertiteln, Inhaltsver- zeichnisse, Vorwort usw. erfolgen kann.

Kursorisches Lesen. Man erfaßt lediglich die Hauptinformationen eines

Textes.

Selektives Lesen. Man sucht im Text lediglich nach bestimmten Informa- tionen, die man für irgendetwas braucht.

Totales Lesen. Man liest den Text so intensiv, dass man ihn vollständig versteht.

Bei der Einordnung und Beurteilung eines Textes hilft oft die Quellenan-

gabe, die darüber informiert, wo, wann und von wem ein Text veröffentlicht worden ist.

Aufgabe 2. Was wissen Sie über Zulassung und Immatrikulation an deutschen Hochschulen? Notieren Sie alle Informationen, die Sie darüber besitzen. Vergleichen Sie Ihr Vorwissen mit den Informationen des folgen- den Textes. Lesen und übersetzen Sie den folgenden Text.

Immatrikulation

(Einschreibung)

Mit der Zulassung zum Studium erhält der Studienbewerber das Recht, sich für ein bestimmtes Semester für ein oder mehrere Studienfächer an einer

bestimmten Hochschule zu immatrikulieren, d.h. sich an dieser Hochschule als

Student einzuschreiben. Auf dem Zulassungsbescheid sind die Bedingungen und Formalitäten angegeben, die bei der Immatrikulation erfüllt werden müs- sen. Wird die Zulassung z.B. von dem Bestehen einer Prüfung abhängig ge- macht (Prüfung zur Feststellung der Hochschulreife oder Prüfung zum Nach- weis deutscher Sprachkenntnisse), so kann man erst immatrikuliert werden, wenn man die Prüfung bestanden hat.

Bei der Zulassung wird mitgeteilt, bei welcher Stelle in der Hochschule man sich immatrikulieren kann. Die Universitätsämter haben unterschiedliche

Bezeichnungen, wie z.B. Immatrikulationsamt, Studentensekretariat oder (spe-

ziell für ausländische Studenten) Akademisches Auslandsamt.

Möglichst bald nach Ankunft am Hochschulort sollte das Akademische Auslandsamt bzw. Das Sekretariat aufgesucht werden, weil dort Hinweise und Informationen zu erhalten sind, die für den Studienbeginn wichtig sind. (Be-

achtet werden sollten auch Anschlagtafeln (das schwarze Brett), auf denen

wichtige Informationen wie z.B. Einführungskurs, Veranstaltungen aller Art, aber auch Termine für Studienberatung, Öffnungszeiten der Universitätsämter angegeben sind).

 

Die Studenten erhalten dort die Einschreibungsformulare (Antrag auf Einschreibung, Karteikarte oder ähnliches), die sie ausfüllen müssen. Außer diesen Formularen sind zur Immatrikulation dir Unterlagen nötig, die auf dem Zulassungsbescheid angegeben sind, z.B. Original-Zeugnisse, Paßfotos, Ge- sundheitsbescheinigung, Nachweis der Krankenversicherung und anderes.

Wichtig ist außerdem, daß die Immatrikulationsfrist, die auf dem Zulas- sungsbescheid angegeben ist, eingehalten wird. Wenn man sich innerhalb die- ser Frist nicht immatrikuliert hat, verfällt die Zulassung. Sollte es aus zwin-

genden Gründen nicht möglich sein, die Immatrikulationsfrist einzuhalten, er-

kundigt man sich nach einer eventuellen Nachfrist und gibt den Grund an, weshalb man sich verspätet einschreiben will.

Wenn alle im Zulassungsbescheid genannten Bedingungen erfüllt und die

erforderlichen Unterlagen vollständig abgegeben sind, wird man immatriku- liert. Damit erhält man alle Rechte und Pflichten eines Studenten.

Mit der Immatrikulation erhält man das Recht, Lehrveranstaltungen des gewählten Studienfaches zu besuchen. Außerdem kann man die Universitäts-

einrichtungen in Anspruch nehmen, die allen Studenten offenstehen, wie z.B.

die Universitätsbibliothek, soziale Einrichtungen und anderes. Man kann an akademischen Prüfungen teilnehmen, wenn die Voraussetzungen der Prü- fungsordnungen erfüllt sind. Zu den Rechten gehört auch das aktive und passi- ve Wahlrecht in der studentischen Selbstverwaltung.

Aufgabe 3. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text.

- Will der Autor dieses Textes raten, informieren, eine Meinung äußern

oder mehreres zugleich? Finden Sie die Textstellen, an denen seine Absicht zu erkennen ist.

- Für wen ist der Text geschrieben? Woran kann man das erkennen? Be-

achten Sie dabei, woher der Text stammt und wer ihn veröffentlicht hat.

Aufgabe 4. Falls Sie an einer deutschen Hochschule studieren möch- ten, wie würden Sie diesen Text lesen: kursorisch, selektiv, total? Bitte be- gründen Sie kurz Ihre Antwort.

Aufgabe 5. Machen Sie eine kurze referative Übersetzung dieses Textes mit dem Schwerpunkt auf die Immatrikulationsordnung für Ausländer. (Be- achten Sie bitte, dass Ihre Übersetzung nicht größer als ca. 1/3 des Original- textes sein darf.

Aufgabe 6. Informieren Sie sich!

Viele Texte oder Textteile sind in Form einer Aufzählung gegliedert. Sie können diese Form (Struktur) der Gliederung z.B. an folgenden Zeichen und

Wörtern erkennen:

a).../1. (erstens)...

b).../2. (zweitens)...; auch. ../außerdem. ../weiterhin. ../ferner...

 

c).../3. (drittens)...; schließlich. ../endlich. ../zuletzt...

manchmal werden folgende Ausdrücke genutzt: der Hauptpunkt, der wichtigste Punkt, das Wichtigste.

Wie Sie bereits wissen, Aufzählungen werden sehr häufig in Referaten verwendet und gehören somit zu dem referativen Stil.

Auch die typographische Gestaltung hilft, einen Text besser zu verstehen.

Vorweg: einige Hinweise für Erstsemester und solche, die es werden wollen Das wichigste ist: Du mußt dich mit anderen zusammentun! Am besten gleich zu zweit oder zu dritt von der Schule aus oder vom Heimatort aus an das Studium rangehen. Wenn das nicht geht, quatsch jemanden an, der genau so verloren rumsteht wie du, und zusammen sucht euch weitere Leute. Wenn du das auch nicht bringst, dann geh in die Studienberatung aller politischen Grup- pen und aller offiziellen Stellen in deinem Institut, bis du zusammen mit ande-

ren Studenten beraten wirst, mit denen du ins Gespräch kommst.

Das ist auch schon das nächstwichtige: Besuch alle Studienberatungen, die es überhaupt gibt. Und wenn in einer etwas anderes gesagt wird als in an- deren, dann frag nach: Anderswo hat man mir aber gesagt ...! Das Ziel dabei muß sein, herauszufinden: Was sind die offiziellen Minimalvoraussetzungen an Scheinen und Leistungen (erste vier Semester) und für die Gewährung des BAFöG? Um das Hauptstudium und erst recht die Prüfungsordnungen solltest du dich überhaupt noch nicht kümmern. Es gibt keinen schnelleren Weg zur Depression als das Lesen von Examensanforderungen.

Weiter ist wichtig: Wenn du herausgefunden hast, was die Minimalforde- rungen in deinem Fach (oder in deinen Fächern) für das erste Semester sind, dann erfüll nur die Frage andere aus höheren Semestern, und sie werden dir

alle erzählen, daß sie im ersten Semester viel zuviel belegt und besucht haben

und bald gemerkt haben, was für Quatsch das ist. Du verzettelst dich da nur und lernst irgendwo was Richtiges. Also nur das absolut vorgeschriebene Minimum besuchen und belegen - das ist in vielen Fächern schon mehr als du wirklich schaffen kannst. Denn es ist entscheidend, daß du in den Veranstaltungen auch wirklich von der ersten Sitzung an intensiv mitarbeitest und dazwischen die Sit- zungen gründlich vorbereitest. Nimm dir also auf jeden Fall die Zeit, das zu le- sen, was von einer Sitzung zur anderen als Lektüre empfohlen wird.

Erklärungen zum Text

anquatschen (umg.): ansprechen

die Minimalvoraussetzung, -en: die Mindestbedingung, -en.

der Schein: ein Formblatt, auf dem die Note für eine Prüfung oder eine schriftliche Arbeit in Pflichtfächern vom Professor bestätigt wird.

das BAFöG: das Bundes-Ausbildungs-Förderungs-Gesetz; gemeint sind die Darleihen, die bedürftige deutsche Studenten nach diesem Gesetz zur Fi-

nanzierung ihres Studiums erhalten können.

 

sich verzetteln: Erschließen Sie das Wort aus dem Kontext!

AUFGABEN ZUM TEXT

Aufgabe 1. Lesen Sie noch einmal die Überschrift. An welcher Stelle des Buches stehen solche Hinweise? Unterstreichen Sie diese. Beantworten Sie bitte schriftlich, für wen sie bestimmt sind.

Aufgabe 2. In wie viele Abschnitte ist der Text unterteilt? Unterstrei- chen Sie die Halbsätze, mit denen diese Abschnitte eingeleitet werden. Wo steht das wichtigste? Kann man alle Texte so gliedern?

Aufgabe 3. Beantworten Sie schriftlich, warum einige Wörter in diesem

Text kursiv gedruckt sind.

Aufgabe 4. Welche Absicht verfolgt der Autor mit diesem Text? Kreuzen

Sie bitte die richtige Lösung an.

- "Du mußt dich mit anderen zusammentun!" Der Autor:

) befiehlt den Leser;

b) rät dem Leser;

c) sich mit anderen zusammenzutun;

d) warnt den Leser davor.

- "Besuch alle Stuienberatungen, die es überhaupt gibt." Der Autor:

a) bittet den Leser;

b) empfiehlt dem Leser, alle Studienberatungen zu besuchen;

c) erlaubt dem Leser.

- "Um Prüfungsordnungen solltest du dich überhaupt noch nicht küm- mern." Der Autor:

a) verbietet dem Leser;

b) zwingt den Leser, sich um die Prüfungsordnungen;

c) rät dem Leser ab, zu kümmern.

Aufgabe 5. Versuchen Sie, den Inhalt des Textes in Form einer Aufzäh- lung darzustellen (verwenden Sie die Aufzählungarten, die oben angeführt sind). Dabei können Sie z.B. relevante und nicht relevante Hinweise des Au- tors separat ausgliedern.

LEKTION 4

Aufgabe 1. Informieren Sie sich!

Darstellen der Zahlenangaben im Referat

Manche wissenschaftliche Originaltexte enthalten sehr viel Zahlenanga-

ben. Beim Referieren solcher Texte ist es sinnvoll, sie in Form von Tabellen darzustellen. Wir aber versuchen mit Ihnen, eine umgekehrte Transformation

zu unternehmen und die unten abgedruckte Tabelle in Form eines Textes zu

beschreiben.

 

Dazu versuchen Sie bitte die notwendigen Redemittel gut zu behalten (Sie werden sie bestimmt sehr oft gebrauchen!):

von ... um ...auf ... zurückgehen

Die Zahl der Buchleser ist von 1 000 000 (19...) um 150 000 auf 850 000 zurückgegangen (gesunken, gefallen).

sich von ... um ... auf... verringern

Die Zahl der Buchleser hat sich von 1 000 000 (19...) um 150 000 verringert.

Von ... um ... auf... abnehmen

Die Zahl der Besucher hat von 1 000 000 (19...) um 150 000 abgenom-

men und beträgt jetzt nur noch 850 000.

rückläufig sein

Die Zahl der Buchleser ist rückläufig.

eine rückläufige Tendenz zeigen

Die Zahl der Buchleser zeigt kontinuierlich eine rückläufige Tendenz.

gegenüber (dem Jahr...) gleich beliben / unverändert bleiben

Gegenüber dem Jahr 19... ist die Zahl der Buchleser gleich geblieben /

unverändert geblieben.

Gegenüber dem Jahr... sich nicht verändern / seit 19... stagnieren / Ge- genüber dem Jahr 19... hat sich die Zahl der Buchleser nicht verändert / seit

19... stagniert die Zahl der Buchleser.

sich von ... um ... auf... erhöhen

Die Zahl der Buchleser hat sich von 1 000 000 (19 ...) um 220 000 auf 1

220 000 (20...) erhöht.

von ... um ... auf (an)steigen / wachsen

Die Zahl der Buchleser ist von 1 000 000 (19 ...) um 220 000 auf 1

220 000 (20...) angestiegen / gewachsen.

Aufgabe 2. Übersetzen Sie bitte folgende Redewendungen:

- eine steigende Tendenz zeigen;

- früher / in früheren Jahren / in der Vergangenheit

- heute / gegenwärtig / zur Zeit

- in detr Zukunft / zukünftig

- in den 60er / 70er / 80er Jahren

- um die Jahrhundertwende / Jahrtausendwende

Aufgabe 3. Beschreiben Sie bitte die Entwicklung auf dem Zeitschrif- tenmarkt mit Hilfe obiger Redemittel (Aus: Deutschland Nr. 1/1993).

 

 

1975

1983

1991

Fachzeitschriften

19,5*

13

16,3

Tageszeitungen

21,5

96,1

28,7

Zeitschriften.

69,7

96,1

119,5

Wochezeitungen

1,8

1,81

1,9

* Anzahl der verkauften Exemplare in Millionen

 

Aufgabe 4. Lesen und übersetzen Sie folgenden Text. Der Text enthält zahlreiche Informationen zum "Leseprofil" der Deutschen, also zu den Fra- gen was?, wozu? und wo? gelesen wird.

Leselust

Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den

Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? fragte Franz Kafka. Nicht un- gehört. 21 Millionen Deutsche, ein Drittel der lesefähigen Bevölkerung, wol- len eine solche Verletzung gar nicht erst riskieren. Sie lesen nie ein Buch.

Und das kam so: Ein Drittel von ihnen hörte mit dem Lesen auf, weil sie

es nach der Schule nicht mehr mussten, ein Sechstel, weil sie einfach keine Lust mehr hatten, und ein Fünftel nach der Heirat (Liebe macht wirklich blind!). 1,5 Millionen Deutsche haben mit dem Lesen nicht einmal angefangen (weil sie es nie konnten), und weitere 4 Millionen Deutsche greifen nur einmal im Monat zum Buch. Zum Sparbuch? Zum Kochbuch?

Das hört sich schlimm an, ist es auch. Aber immerhin 42 Millionen Leser halten dem Buch die Stange. Und wie: Sie lesen 32 Minuten täglich, 14 Bücher pro Jahr. Im Durchschnitt. Und was lesen Sie? Frauen gern über die Liebe, die Familie und das Kochen. Über Frauen also. Männer lesen am liebsten über Morde, Krieg und Technik. Über Männer also. Geschlechtsunabhängig dage- gen ist die Vorliebe für humorvolle Lektüre und Tiergeschichten.

Und wo wird gelesen? Gern am Strand (35%), am liebsten im Bett (45%), seltener beim Telephonieren (0,3%) und bei der Körperpflege (1,3%). Wozu

sind Bücher gut? Um sich die Zeit rauben zu lassen (20%), um zu vereinsamen

(2,4%), die Langeweile (33%) oder ungewünschten Besuch zu vertreiben

(0,3%), oder einfach, um ein Zimmer wohnlich zu gestalten (32%).

Das sieht dann so aus: Der deutsche Durchschnitts-Bücherschrank ist be- laden mit 180 Durchschnitts-Büchern. Zwei Regale sind der eher trivialen Un- terhaltung gewidmet, ein halbes den Nachschlagewerken und ein ganzes Regal

gehört der anspruchsvollen Literatur: Hier verschaffen 27 Romane der klassi-

schen und modernen Wortkunst einem ganzen Volk die süße Gewissheit, das der Denker und Dichter zu sein.

Wie viele Bücher an- oder tatsächlich durchgelesen werden, wie viele un-

gelesen bleiben, wissen die Statistiker nicht. Aber sie vermuten: immer mehr

Bücher werden verkauft, immer weniger gelesen. Jährlich erscheinen bei uns

66000 Titel, alle acht Minuten einer. Allein der 1900 Kilometer hohe Stapel jährlich in München verlegter und in Druck gegebener Bücher würde, wenn man ihn zu Falle brächte, mit seinen Spitzenexemplaren in die Fjorde Norve- gens stürzen oder, hart an Wahrscheinlichen vorbei, am Strand von Kreta einen (lesenden?) Touristen erschlagen.

Seit 1951 sind in der Bundesrepublik 1,65 Millionen neuer Buchtitel er- schienen in einer Gesamtauflage von ca. 8,3 Milliarden Exemplaren. Oder ei-

 

nem Gesamtstapel von 250 000 Kilometern Höhe. Oder - zirkusmäßig alle

Brasilianer, einer auf dem anderen. Dass in deutschen Buchschränken aber nur

140 000 Buch-Kilometer ihr staubiges Dasein fristen, wirft eine Frage auf: Was ist aus den fehlenden 110 000 Kilometern geworden? Die Antwort erfreut

nur den Nichtleser: Laugenbrei in Wellpappenfabriken.

Magazin der Süddeutschen Zeitung

AUFGABEN ZUM TEXT

Aufgabe 5. Wie haben Sie den Text gelesen?

- kursorisch

- selektiv

- total

Aufgabe 6. Sehen Sie sich noch einmal die letzten drei Wörter des Tex- tes an. Von was für "Fabriken" kann hier logischerweise nur die Rede sein?

Aufgabe 7. Geben Sie den Inhalt des Textes schriftlich wieder (120 Wör- ter wären ca. ein Drittel des Originaltextes).

LEKTION 5

Aufgabe 1. Die Liste der Umweltprobleme, denen sich die Menschheit heute gegenübersieht, ist lang. Gehen Sie die folgende Liste durch und kreu- zen Sie dort, wo Sie meinen, daß der genannte Begriff eine Ursache oder ei- ne Wirkung ist.

 

 

Ursache

Wirkung

Artensterben, Artenschwund, Arten-

verlust Altlasten Bevölkerungsexplosion Hexlonverseuchung Bodenerosion Chemieunfälle

CO2

Dioxin

Emissionen Hausmüll Insektizide Klimakollaps

Landschaftszersiedlung

Lärm

 

 

 

Massentourismus Naturzerstörung Ozonloch

Ölpest

Pflanzenschutzmittel (Pestizide) Quecksilber (in Batterien) Radioaktivität

Regenwald Rinderhaltung Schadstoffbelastung Smog Treibhauseffekt Tankerkatastrophen Umwelt Verkehrsinfarkt Waldstreben Zeitungspapier Zellstofffabriken

Aufgabe 2. Ergänzen Sie die folgenden Sätze und Halbsätze. Verwen- den Sie folgende Ausdrücke:

...ist/ sind eine Ursache für...

...verursacht, dass ...; verursacht + Akk.; wird verursacht durch...

...hat zur Folge, dass...;... hat + Akk. zur Folge

...bewirkt, dass; ...hat positive / negative Auswirkungen auf + Akk.

...lässt sich auf + Akk. zurückführen

...bringt es mit sich, dass ...

a) Die zunehmende Zahl von Plastikverpackungen ... b) Recycling...

c) Wenn mehr Menschen nicht nur vom Umweltschutz sprechen, sondern auch etwas für die Umwelt tun ...

d) Die Probleme mit dem Klima ...

e) Wenn man seinen Hausmüll getrennt nach Papier, Plastik-, Metall-und

Bioabfall entsorgen muss, dann ...

f) Viele Tiere finden kaum noch genug freie Natur als Lebensraum vor,...

g) Viele Menschen kaufen nur noch Öko-Lebensmittel und biologisch abbaubare Materialien,...

Aufgabe 3. Lesen und übersetzen Sie den Text aufmerksam. Beachten Sie dabei, welche Sätze zusammengehören, also thematisch eine Einheit bil- den. Unterteilen Sie den Text durch kräftige Markierungen in Abschnitte.

 

Tragen Sie anschließend bitte die sieben Gefahren, denen die Menschheit nach Aussage des Textes ausgesetzt ist.

Die sieben ökologischen Gefahren für die Menschheit

Die globalen Folgen ökologischer Zerstörungen sind offensichtlich: Da ist

zunächst die Erwärmung der Erde, der sogenannte Treibhauseffekt, der als die vielleicht größte globale Gefahr das Klima weltweit verändern wird, mit noch

unabsehbaren Folgen für die Vegetation und Landwirtschaft, für Klimabildung und Meeresspiegel. Auch die Zerstörung der Regenwälder gehört zu den viel-

diskutierten globalen ökologischen Veränderungen, die das weltweite Klima,

aber auch den Artenreichtum und die Genreserven der Erde nachhaltig beein- flusst. Ebenso ist heute die wachsende Ausdünnung und Zerstörung der Ozon-

schicht Gegenstand weltweiter Erörterungen; das zu erwartende Übermaß

schädlicher UV-Strahlung trifft heute schon Menschen südlicher Länder (Aust- ralien, Neuseeland, Chile) und wird immer weitere Kreise ziehen. Die

Menschheit als Ganzes ist auch betroffen von der Verschmutzung der Meere.

Diesem gemeinsamen Erbe der Menschheit droht stellenweise durch indus- trielle und giftige Schadstoffe bereits der biologische Tod. Die Überfischung

durch moderne Fangflotten zerstört außerdem die Regenerationsfähigkeit der

Meere und ihrer Lebewesen, eine schwere Hypothek für künftige Generatio- nen. Durch die Erosion des Bodens gehen der Landwirtschaft jedes Jahr Milli-

onen von Hektar fruchtbaren Landes verloren. Unangepasste Bewirtschaftung oder Abholzung führen zu Versteppung, Versalzung und Verwüstung (Deser-

tifikation); schon 11 % der Landoberfläche der Erde sind von einer derartigen

Degradierung des Bodens betroffen. Die Vergiftung der Luft durch Schadstof- fe aller Art ist längst nicht mehr nur ein Problem in den industriellen Ballungs- zentren des Nordens. In vielen Teilen der Welt leiden Menschen unter der

Schadstoffbelastung industrieller Produktionen; rund 2/5 der Stadtbevölkerung weltweit lebt unter Luftbedingungen, welche die Weltgesundheitsorganisation

als inakzeptabel einstuft. Der Verlust der Arten ist schließlich eine wenig be-

achtete, dennoch gravierende Gefahr für die Zukunft der Menschheit. Täglich werden 50 bis 100 Pflanzen- und Tierarten ausgerottet, überwiegend durch die Zerstörung der Regenwälder. Viele dieser Arten sind der Wissenschaft nicht

einmal bekannt. Mit den Arten verschwinde ein immenses Genreserver, von dessen Bedeutung niemand etwas ahnt. Die Menschheit ähnelt, so Hoimar von

Ditfurth, einem Passagier, der während eines Fluges alle Instrumente aus dem

Cockpit reißt, deren Funktion er nicht erkennen kann.

Aufgabe 4. Es gibt die sieben ökologischen Gefahren, um eines guten

Bodens zu einem schlechten zu verändern. Nennen Sie bitte diesen Gefahren.

Aufgabe 5. Der Text verwendet bestimmte sprachliche Mittel, um das Verhältnis von Ursache und Wirkung zu beschreiben. Ergänzen Sie die fol- genden Sätze sinngemäß mit Informationen aus dem Text.

 

wird verändern

a) hat noch unabsehbare Folgen für b) beeinflusst

c) wird immer weitere Kreise ziehen d) ist betroffen von

e) führen zu

f) leiden unter

g) ist eine Gefahr für

Aufgabe 7. In Diskussionen über die Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts und ihre Ursachen werden immer wieder folgende Verben verwendet: belasten - beeinflüssen - beeinträchtigen - schaden -wiederherstellen

- zerstören. Welches dieser Verben passt zu welcher Kategorie?

a) neutrale Wirkung (weder positiv noch negativ);

b) leicht negative Wirkung;

c) stärkere negative Wirkung;

d) irreversibles Geschehen;

Aufgabe 8. Zahlen können für das Verstehen folgendes Textes entschei- dend sein. Ein Beispiel dafür ist der nachfolgende Zeitungsartikel. Un- terstreichen Sie beim ersten Lesen die hier angegebenen im Text. Beim zwei- ten Lesen können Sie notieren, worauf sich die Zahlen jeweils beziehen:

- Drei Viertel

- 77

- Jeder Zehnte

- 6000

- 14

- 1990

- 1991

- 29

- 76

- 64

- 82

- 71

- 70er

- 80er

- 1989

(z.B. drei Viertel aller Deutschen sind für Fortschritt).

Bonn (dpa) - Drei Viertel aller Deutschen in Ost und West setzen nach ei- ner Emnid-Umfrage im Auftrag des Forschungsministeriums auf den technisch- wissenschaftlichen Fortschritt. Mit 77 Prozent liegen dabei die Ostdeutschen so- gar um einen Prozentpunkt vor den Westdeutschen. Nur jeder Zehnte sei skep-

 

tisch und meine, dass sich der technische Wandel eher zum Nachteil auswirken könne, erläuterte Forschungsminister Heinz Riesenhuber (CDU) am Freitag vor der Presse die Ergebnisse einer ersten umfassenden Repräsentativ-Befragung von knapp 6 000 Bürgern in West- und Ostdeutschland zu dieser Thematik.

Während der Vorrang der Gesundheits-, Umwelt-, Energie- und Klima- forschung kaum überraschte, landeten die Biowissenschaften und die Welt-

raumforschung auf den hinteren Plätzen von insgesamt 14 Forschungsberei- chen. Riesenhuber räumte eine tendenzielle Skepsis gegenüber allem ein,

was groß ist. Zur vergleichsweise geringeren Bewertung der insbesondere auch

für die Pharma-Entwicklung wichtigen Biowissenschaften meinte er, dieser

Begriff werde vielfach mit der negativ besetzte Gentechnik gleichgesetzt.

Die Emnid-Ergebnisse, die in drei Befragungen zwischen November 1990 und Januar 1991 ermittelt wurden, zeigen nach seinen Angaben, dass die meis-

ten jüngeren Leute bis 29 Jahre (76 Prozent) dem technischwissenschaftlichen

Wandel positiver gegenüberstehen als die ältere Generation (64 Prozent). Auch ist der Glaube an den technischen Fortschritt bei den Männern (82 Prozent) größer als bei den Frauen (71 Prozent), Das im Vergleich zu den 70er und zum Anfang der 80er Jahre positivere Meinungsbild zur Technik, das erstmals bei einer Umfrage des Forschungsministeriums 1989 wurde, ist laut Riesenhuber auch auf die von Bundesregierung und inzwischen erfolgreich betriebenen Maßnahmen zur Bewertung von Chancen und Risiken zurückzuführen. (...)

Aufgabe 9. Worin besteht die wesentlichste Aussage dieses Textes? Formulieren Sie einen entsprechenden Titel zu diesem Artikel.

Aufgabe 10. Totales Lesen. Überprüfen Sie folgende Aussagen. Steht das im Text oder nicht?

Nein oder Ja

a) Mehr Ost- als Westdeutsche stehen dem technischen Fortschritt positiv gegenüber.

b) Viele Leute halten Umweltforschung für wichtig.

c) Die Weltraumforschung wird so gering bewertet wie die Biowis- senschaften.

d) Die Biowissenschaften sind vor allem für die Entwicklung pharmazeu- tischer Produkte wichtig.

e) Gentechnik ist für viele Bürger etwas Negatives.

f) Jüngere Menschen und Männer befürworten den technischen Fort- schritt mehr als ältere Menschen und Frauen.

Aufgabe 11. Bitte schreiben Sie ein Referat zu diesem Thema. Verwen- den Sie dabei die Texte dieser Lektion. Beachten Sie bitte die Hinweise zur Anfertigung von Referaten.

 




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